Tritt ins Glück? Lieber nicht - Hundehaufen gehören in den Mülleimer
Frische Luft, entspannter Spaziergang, gute Laune… doch plötzlich ändert sich die Schrittakustik und weicher Widerstand, gefolgt von einem stechenden Duft beendet die gute Laune.
Denn der „Tritt ins Glück“ bringt in der Realität meist nur Ärger und aufwendige Reinigungsaktionen mit sich.
Die Stadt Ahrensburg erinnert deshalb alle Hundehalterinnen und Hundehalter daran, Hinterlassenschaften der eigenen Vierbeiner auf öffentlichen Flächen unverzüglich aufzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Denn wer den Hund führt, führt auch die Tüte.
Leider haben in den vergangenen Wochen die Beschwerden über nicht entsorgten Hundekot zugenommen. Wer denkt, dass ein „Häufchen“ im Gras biologisch abbaubarer Naturdünger sei, irrt gewaltig. Im Gegenteil: Ein einziger Haufen kann Millionen von Krankheitserregern enthalten. Dazu gehören gefährliche Parasiten wie Giardien und Bandwürmer sowie Bakterien wie Salmonellen. Diese Erreger sind extrem widerstandsfähig. Sie überdauern Wochen im Boden, infizieren andere Tiere und können über die Schuhe sogar ins eigene Heim getragen werden. Das Häufchen ist insbesondere für Kinder und kranke Menschen ein vermeidbares Gesundheitsrisiko.
So geht´s richtig
Die Entsorgung ist denkbar einfach: Kotbeutel nutzen, Häufchen aufnehmen, Beutel gut verknoten und ab damit in den nächsten öffentlichen Mülleimer. Die Kotbeutel gibt es an zahlreichen Spendern im gesamten Stadtgebiet kostenlos. Ist der Mülleimer voll, gehört der Beutel in den eigenen Restabfall. Neben dem Mülleimer ist kein geeigneter Entsorgungsort!
Als kleine Motivationshilfe erinnert die Stadt daran: Das Liegenlassen von Hundekot ist kein Kavaliersdelikt und kann mit einem Verwarngeld geahndet werden. Die Stadt Ahrensburg bedankt sich bei allen Hundehalterinnen und Hundehaltern, die ihrer Verantwortung bereits gewissenhaft nachkommen. Denn ein sauberes Stadtbild ist Teamarbeit – und der Hund kann die Tüte nun wirklich nicht selbst tragen.