Sprungziele
Inhalt

Fördermittel für Privatpersonen von der Stadt Ahrensburg

Die Stadt Ahrensburg bietet eine Förderung für die Installation von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen, sowie Wärmepumpen und Windrädern. Es ist eine Förderung möglich von:
  • Photovoltaikanlage: 250 € pro installiertem kWp
  • Solarthermieanlage: 50 € pro installiertem m2
  • Windkraftanlage: 500 € pro kW installierter Leistung
  • Wärmepumpe: 250 € pro kW installierter Leistung
  • Wärmepumpe + Photovoltaikanlage: 400 € pro kW installierter Leistung der Wärmepumpe

Alle zu erfüllenden Anforderungen sind hier abrufbar.

Zur Beantragung der Fördermittel ist es notwendig den Begleitbogen ausgefüllt an die zuständige Stelle in der Verwaltung zu senden. Außerdem werden eine Kopie des Ausweises, ein technisches Datenblatt der Anlage und die Rechnung des Installateurs benötigt. Sobald die abschließende Rechnung vorliegt, können die Fördermittel ausgezahlt werden.

Fördermittel für Privatpersonen vom Land Schleswig-Holstein

Das Land Schleswig-Holstein investiert 1,6 Millionen Euro in den Klimaschutz aller. Umweltminister Jan Philipp Albrecht hat am Donnerstag, 4. Juni, in der Landespressekonferenz das neue Förderprogramm des Landes für private Investitionen in den Klimaschutz vorgestellt.

Der Hintergrund:

Den Kauf von Lastenfahrrädern, E-Ladestationen, Stromspeichern, Photovoltaik-Balkonanlagen, Solarthermie-Anlagen, nichtfossilen Heizungsanlagen und Regenwasser-Zisternen können sich ab sofort alle Bürgerinnen und Bürger fördern lassen. Auch die Einrichtung eines Fernwärmeanschlusses und die Anlage eines Gründaches werden bezuschusst.

Das Förderprogramm "Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger" startet am Dienstag, 9. Juni. Die Fördersumme unterscheidet sich je nach Gegenstand und kann bis zu 50 Prozent – mitunter sogar 75 Prozent – der förderfähigen Kosten betragen. Ein Lastenfahrrad beispielsweise wird mit maximal 400 Euro bezuschusst. Ein Stromspeicher kann mit 800 Euro und zusätzlichen 200 Euro für Installations- und Anschlusskosten gefördert werden. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, die ihren Erstwohnsitz in Schleswig-Holstein haben.

(https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Klimaschutz/Klimaschutz_node.html)

Grundvoraussetzungen:

  • 3,6 Millionen € Gesamtvolumen
  • Privatperson
  • Erstwohnsitz in SH
  • Keine wirtschaftliche Tätigkeit mit dem Gegenstand ausüben
  • pro Person nur eine Förderung pro Maßnahme möglich, aber jede Person kann mehrere Dinge fördern lassen (Lastenrad, Gründach,…)
  • Förderung nach Anschaffung gegen Rechnung
  • Online-Antrag + Datenbegleitschein schriftlich (ca. 10-20 min Bearbeitungsdauer)
  • Datum des Kaufvertrags zwischen 01.01.2020 und 31.12.2022
  • Anschaffungs- und Installationskosten getrennt ausweisen in Rechnung

Lastenräder

  • 50 % der förderfähigen Kosten, max. 400 €
  • „feste Vorrichtung am Rahmen, die  den Transport großer Lasten und sperriger Güter ermöglicht“ à Lasten, Kinder, Tiere
  • NICHT gefördert: mit fossilem Hilfsmotor, Fahrradrikschas, Tandems, normale Fahrräder zur Personenbeförderung

Ladepunkt für E-Fahrzeuge

  • 50 % der förderfähigen Kosten, max. 400 € für die Wallbox + 400 € für die Installation/ Anschluss
  • Ladeleistung zwischen 11 und 22 Kilowatt (kW)
  • Wenn die Neuerrichtung in Kombination mit dem Bau einer PV Anlage stattfindet (min. 5 kWp, spätestens 90 Tage nach Errichtung PV-Anlage):
  • 75 % der Anschaffungskosten, max.600 € für die Wallbox/ 400 € für Installation

Stromspeicher

  • 50 % der förderfähigen Kosten, max. 800 € + 200€ für Installation /Anschluss
  • Mindestens eine Kapazität von 3 kW
  • Es muss eine Gebäude PV-Anlage vorhanden sein / neu eingerichtet werden
  • Wenn die Neuerrichtung in Kombination mit dem Bau einer PV Anlage stattfindet (min. 5 kWp, spätestens 90 Tage nach Errichtung der Dach-PV Anlage)
  • 75 % der förderfähigen Kosten, max. 1000 € + 200 €

PV-Balkon-Anlagen

  • 50% der förderfähigen Kosten, max. 200 €
  • Keine Installations- /Anschlusskosten förderfähig
  • Zwischen 250 – 600 Wp
  • Es darf keine EEG-Vergütung in Anspruch genommen werden (Strom, der nicht selbst verbraucht wird, wird ohne Vergütung ins Netz eingespeist – Verzichtserklärung mit Netzbetreiber)
  • Anlagen und Anschluss nach VDE-AR-N 4105 (spezielle Energiesteckdose oder fester Anschluss, Stromkreisauslegung)
  • Anschluss durch Elektrofachkraft
  • Anmeldung der Anlage bei Netzbetreiber und Bundesnetzagentur
  • Ggf. Einrichtung eines Zweirichtungszählers

Solarthermieanlage

  • 50 % der förderfähigen Kosten, max. 500 €
  • Mind. 3 m2 Kollektor-Fläche
  • Nur Solarkollektor mit transparenter Abdeckung (keine Schwimmbadabsorber)
  • Zertifizierungszeichen „Solar-Keymark“ erforderlich (Zertifizierungszeichen und Prüfbericht müssen eingereicht werden. Nach dem Standard EN 12975-1 oder EN ISO 9806 durch ein akkreditiertes Prüfinstitut nach ISO 17025)

Nicht-fossile Heizung

  • 50 % der förderfähigen Kosten, max. 500 €
  • Keine Installationskosten förderfähig
  • z.B. für Wärmepumpen, Pellet- und Hackschnitzelheizungen
  • Wärme auf Basis erneuerbarer Energien (auch aus Strom möglich, wenn 100 % Grünstrom nach EWG)
  • Alleinige Wärmeerzeugung

Fernwärmeanschluss

  • 50 % der förderfähigen Kosten, max. 500 €
  • Nah- oder Fernwärmenetz mit mindestens 10 Anschlusspunkten
  • Nur Kosten des Antragsstellers förderfähig (z.B. Wärmeübergabestation, Baukostenzuschuss, Installationsarbeiten)
  • Wenn der Energieversorger bereits fördert:
  • Zuschuss Energieversorger + Förderung des Landes dürfen nicht höher als Kosten sein

Gründach

  • 50 % der förderfähigen Kosten, max. 500 €
  • Durch Fachfirma installiert
  • Auf Dauer angelegt
  • Freiwillige Installation (weder öffentlich-rechtliche noch gesetzliche Verpflichtung)
  • Nur auf Wohnhäusern (keine Garagen, Carports, Gartenhäuser, etc.

Regenwasser-Zisterne

  • 50 % der förderfähigen Kosten, max. 400 €
  • Mindestens 2500 Liter Fassungsvermögen des Behälters
nach oben zurück