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Häufig gestellte Fragen:

Klicken Sie einfach auf die Frage die Sie interessiert.

Wo melde ich mein Kind an?

Zuständig für die Vergabe der Kindergartenplätze (3 bis 6 Jahre)

Ines Kuschel

Fachdienst II.6
Sachbearbeiterin

Manfred-Samusch-Straße 5
22926 Ahrensburg

für:

  • Kita Schäferweg

  • Kita Schulstraße

  • Kita Kleine Nordlichter

  • Kita Pionierweg


Elisabeth Kröger

Fachdienst II.6
Sachbearbeiterin

Manfred-Samusch-Straße 5
22926 Ahrensburg

für:

  • Kita Am Aalfang

  • Kita Reesenbüttel

  • Kita Am Hagen

  • Kita Gartenholz

  • Kita Langeneßweg

  • Kita St. Marien

  • WaldKita Die Kobolde

  • WaldKita Die Hagener Waldzwerge

  • WaldKita Die Wichtelbande


Birte Henze

Fachdienst II.5
Sachbearbeiterin

Manfred-Samusch-Straße 5
22926 Ahrensburg

für:

  • Kita Erlenhof

  • Kita Die Stadtzwerge

  • Kita Helgolandring

  • Kita Heimgarten


Zuständig für die Vergabe der Krippenplätze (unter 3 Jahren)

Birgit Hinzmann

Fachdienst II.6
Sachbearbeiterin

Manfred-Samusch-Straße 5
22926 Ahrensburg

für:

  • Krippe Schäferweg

  • Krippe Die Königskinder

  • Krippe St. Marien

  • Krippe Die Glühwürmchen

  • Krippe Regenbogenhaus

  • Krippe Gartenholz


Birte Henze

Fachdienst II.5
Sachbearbeiterin

Manfred-Samusch-Straße 5
22926 Ahrensburg

für:

  • Krippe Pionierweg

  • Krippe Niebüllweg

  • Krippe Die Stadtzwerge

  • Krippe Erlenhof

  • Krippe Helgolandring

  • Krippe Heimgarten

Einrichtungen, die ihre Plätze selbständig vergeben:

Die integrativen Kindertagesstätten Regenbogenhaus und Zauberredder der Lebenshilfe Stormarn vergeben ihre Kindergartenplätze (3 - 6 Jahre) direkt.

Gleiches gilt für:

Auch hier vergeben die Träger ihre Plätze selbst. 

Hortplätze:

Die Plätze in den Horten

werden ausschließlich vom Träger dieser Einrichtungen, der AWO soziale Dienstleistungen gGmbH, vergeben.

Das notwendige Anmelde-Formular erhalten Sie im jeweiligen Hort.

Wann melde ich mein Kind für eine Kita an?

Generell gilt:

Der Antrag für einen

  • Kindergartenplatz sollte 12 Monate vor Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes gestellt werden.

  • Hortplatz sollte 12 Monate vor dem gewünschten Aufnahmetermin gestellt werden,

  • Krippenplatz kann frühestens am Tage der Geburt Ihres Kinder eingereicht werden - gerne aber so zeitnah wie möglich nach Geburt Ihres Kindes.

Bei den Einrichtungen, die ihre Plätze selbst vergeben, informieren Sie sich bitte direkt dort über den Zeitpunkt der Antragstellung.

Mein Kind ist noch nicht 3 Jahre alt, ich brauche aber dringend einen Betreuungsplatz.

Seit dem 1.8.2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr einen individuellen Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Förderung in einer Krippe oder in Tagespflege. Krippe und Tagespflege werden als gleichwertige Betreuungsmöglichkeiten betrachtet.

Krippen:

Zur Zeit gibt es in Ahrensburg ca. 200 Krippenplätze in verschiedenen Kindertageseinrichtungen. Alle Plätze werden zentral durch die Stadt Ahrensburg vergeben.

Die Anmeldung des Kindes ist frühestens ab dem Tag der Geburt möglich. Es wird in die Krippenwarteliste eingetragen und sobald wir Ihnen einen Platz anbieten können erhalten Sie Bescheid.

Leider kann zur Zeit nicht jedes Kind mit einem Krippenplatz versorgt werden. Die Tagespflegestellen sind im Bedarfsplan des Kreises Stormarn als bedarfsgerechte Versorgungsmöglichkeit bereits mit einkalkuliert.

Tagespflegestellen:

Das Jugendamt des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe führt ein aktuelles Verzeichnis über qualifizierte Tagespflegestellen in ganz Stormarn.

Sie können sich auch direkt an den Verein Tagesmütter und -väter Stormarn, Telefon: 04102 82 49 812 wenden. Der Verein betreibt auch eine eigene Internetseite: Tagesmütter und -väter Stormarn e.V.

Auf der Internetseite finden Sie zahlreiche Informationen über die im Verein vernetzten Tagespflegepersonen und deren Platzangebote.

Für die Betreuung in einer Tagespflegestelle hat der Kreis Stormarn Stundensätze ausgerechnet. Diese sind nach Qualifikation und Weiterbildungsbereitschaft der Tagespflegeperson gestaffelt:

  • 4,90 € pro Betreuungsstunde mit einschlägiger Berufsausbildung beziehungsweise der Qualifikation zur Fachkraft für Frühkindpädagogik und mindestens einer nachgewiesenen jährlichen pädagogischen Fortbildung

  • 4,20 € pro Betreuungsstunde mit einer Grundqualifikation und einer nachgewiesenen jährlichen pädagogischen Fortbildungsveranstaltung.

  • 3,55 € pro Betreuungsstunde bei allen übrigen Tagespflegepersonen.

Nicht enthalten in diesen Stundensätzen ist die Verpflegung Ihres Kindes. Diese Kosten zahlen Sie nach Aufwand oder pauschaliert direkt an die Tagespflegeperson.

Großpflegestellen:

In Ahrensburg gibt es mehrere Großpflegestellen. Es handelt sich dabei um Tagespflegestellen, die von jeweils zwei beziehungsweise drei qualifizierten Tagespflegepersonen gemeinsam betrieben werden.

Der Unterschied zu den Tagespflegestellen besteht darin, dass Ihr Kind nicht im Haushalt der Tagepflegeperson betreut wird, sondern in eigens für die Betreuung der Kinder eingerichteten Räumlichkeiten.

In den Großpflegestellen werden bis zu 10 Kinder betreut.

Zuschüsse:

Für Kinder, die mit ihren Eltern den Hauptwohnsitz in Ahrensburg haben, leistet die Stadt Ahrensburg unter bestimmten Voraussetzungen einen freiwilligen Zuschuss zu den Betreuungskosten. Mit dieser sogenannten "Differenzbezuschussung", die eine Vergleichbarkeit der Kosten zwischen einem Krippenplatz und einem Betreuungplatz in einer Tagespflegestelle schaffen soll, möchte die Stadt Ahrensburg junge berufstätige Familien unterstützen die keinen Krippenplatz erhalten können.

Näheres hierzu erfahren Sie im Rathaus der Stadt Ahrensburg im Fachdienst Kindertageseinrichtungen.

Vereinbaren Sie mit der Tagespflegeperson einen anderen, als den vom Kreis Stormarn festgelegten Stundensatz, kann das Betreuungsverhältnis für Ihr Kind nicht durch öffentliche Zuschüsse gefördert werden!

Für Familien mit geringem Einkommen kann ein Antrag für einen Betreuungskostenzuschuss gestellt werden.

Befindet sich das Kind in der Betreuung bei einer Tagesmutter, muss der Antrag direkt beim Jugendamt des Kreises Stormarn gestellt werden.

Wird das Kind in einer Kindertageseinrichtung betreut ist der Antrag bei der Stadt Ahrensburg zu stellen.

Für Geschwisterkinder in Kindertageseinrichtungen (Tagespflege, Krippe, Kindergarten oder Hort), zahlt das Jugendamt des Kreises Stormarn auf Antrag einen "Geschwisterzuschuss".

Sind ausreichend freie Plätze vorhanden?

Es kommt vor, dass mehr Anträge gestellt werden, als freie Plätze in den Ahrensburger Kindertagesstätten vorhanden sind.

In diesen Fällen werden Wartelisten geführt. Neben dem Datum der Antragsstellung regelt die Richtlinie zur Aufnahme und zum Betrieb der Kindertageseinrichtungen der Stadt Ahrensburg (Aufnahme- und Benutzungsordnung), in welcher Reihenfolge die Aufnahme der Kinder auf der Warteliste erfolgt.

Eine Aufnahme ist zu jedem Zeitpunkt im Kindergartenjahr möglich. Voraussetzung hierfür ist, dass freie Plätze vorhanden sind. Grundsätzlich werden durch das Erreichen des Schulalters zum 1.8. eines jeden Jahres vermehrt Plätze frei.

Können wir uns eine Kindertagesstätte aussuchen ?

Grundsätzlich haben Eltern bei der Auswahl einer Kindertagesstätte für ihr Kind ein Wunsch- und Wahlrecht.

Das Wunsch- und Wahlrecht gilt, solange

  • die Wunscheinrichtung ausreichend freie Plätze hat und

  • der Besuch der Wunsch-Kita nicht mit unverhältnismäßigen Mehrkosten für die Wohnsitzgemeinde verbunden ist.

Wenn Sie und Ihr Kind in Ahrensburg wohnen haben Sie das Recht, die vorhandenen Angebote im Stadtgebiet Ahrensburg zu nutzen.

Möchten Sie ein Betreuungsangebot außerhalb Ahrensburgs in Anspruch nehmen, gelten innerhalb des Landes Schleswig-Holsteins die Vorschriften des § 25 a Kindertagesstättengesetz über den Kostenausgleich.

Der Wunsch Ihr Kind außerhalb von Ahrensburg in eine Kita zu geben muss 3 Monate vor Inanspruchnahme des Platzangebotes angezeigt werden. Innerhalb dieser 3 Monate wird geprüft, ob alternativ ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot in einer Ahrensburger Kita angeboten werden kann.

Für die Inanspruchnahme von Betreuungsangeboten über die Landesgrenze hinaus, gibt es derzeit keine gesetzliche oder vertragliche Regelung.

Es kommt vor, dass sich Eltern für Betreuungsangebote im nahegelegenen Hamburg interessieren. In diesem Fall ist vorab zu klären, ob auf freiwilliger Basis eine Kostenübernahme für den gewünschten Betreuungsplatz in Hamburg erfolgen kann. Ohne die entsprechende Zusage müssen Sie die Platzkosten selber tragen.

Wir haben mehrere Kinder. Können alle dieselbe Kindertageseinrichtung besuchen?

In Ahrensburg gibt es keinen Anspruch darauf, dass Geschwisterkinder dieselbe Einrichtung besuchen. Es wird versucht, dem Elternwunsch Rechnung zu tragen.

Bestreben der Stadt ist es, alle Kinder gleich zu behandeln und niemanden zu bevorzugen.

Grundsätzlich gilt, je größer die Einrichtung desto größer die Chance, dass Geschwister einen Platz in derselben Einrichtung erhalten können.

Wir wohnen nicht in Ahrensburg. Können wir hier trotzdem einen Kitaplatz bekommen?

Grundsätzlich sind  bei der Platzvergabe Ahrensburger Kinder bevorrechtigt.

Sofern noch  Plätze frei bleiben nachdem alle Ahrensburger Kinder versorgt sind könnten auch auswärtige Kinder eine der Ahrensburger Einrichtungen besuchen.

Voraussetzung ist, dass die Wohnsitzgemeinde einen Kostenausgleich übernimmt. Dies muss vorab bei der Wohnsitzgemeinde angezeigt und ein Kostenausgleich beantragt werden.

Ein Rechtsanspruch auf den Besuch einer auswärtigen Einrichtung oder ein Rechtsanspruch eines auswärtigen Kindes auf Aufnahme in eine Ahrensburger Einrichtung besteht nicht.

Was ist mit dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz?

Elementarplatz (3 bis 6 Jahre)

Die Bundesrepublik Deutschland hat allen Eltern mit § 24 SGB VIII einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz zugesichert. Dieser Anspruch gilt ab der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zum Schuleintritt des Kindes.

Zuständig für die Erfüllung des Rechtsanspruches ist der Kreis Stormarn. Dieser plant mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden für das jeweilige Gebiet die Anzahl an bedarfsgerechten Betreuungsplätzen.

In der Praxis kommt es vor, dass ein gewünschter Kindergartenplatz nicht am dritten Geburtstag Ihres Kindes zur Verfügung gestellt werden kann.

Einer der Gründe hierfür ist, dass das Kindergartenjahr am 1.8. eines Jahres beginnt und zum 31.7. des Folgejahres endet. Vollendet ein Kind erst nach dem 1.8. des Jahres sein drittes Lebensjahr kann es vorkommen, dass alle Plätze schon vergeben sind, ehe der Rechtsanspruch Ihres Kindes einsetzt. In solchen Fällen erhält das Kind, unter Berücksichtigung der Aufnahme- und Benutzungsordnung, den nächsten frei werdenden Kitaplatz.

Ihre Möglichkeiten wären:

  • Sie warten bis zur Platzvergabe des nächsten Kindergartenjahres, damit Sie für ihr Kind einen Platz in ihrem Wunschkindergarten erhalten.

  • Sie werden auf der Warteliste geführt und sobald ein Kindergartenplatz in einer Einrichtung frei wird bieten wir Ihnen diesen Platz an.

  • Sie finden einen passenden Kindergartenplatz in einer Nachbargemeinde. Mit der Zustimmung ihrer Wohnsitzgemeinde (Ahrensburg) und der Zustimmung der Standortgemeinde des Kindergartens können Sie dann das Platzangebot in Anspruch nehmen. Der Kostenausgleich erfolgt nach § 25 a Kindertagesstättengesetz.

  • Sie suchen sich eine Tagespflegestelle für ihr Kind. Das Kreisjugendamt zahlt unter bestimmten Voraussetzungen einkommensabhängige Zuschüsse für die Betreuung durch anerkannte Tagesmütter.

Sofern die genannten Alternativen für Sie nicht in Frage kommen steht Ihnen der Klageweg offen. Die Klage ist nicht gegen die Stadt Ahrensburg zu richten, sondern gegen den örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe, im Falle der Stadt Ahrensburg also gegen den Kreis Stormarn. Bisher konnte zusammen mit den betroffenen Eltern immer eine Lösung gefunden werden.

Krippenplatz

Seit dem 1.8.2013 gibt es für Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben, einen Rechtsanspruch auf individuelle Förderung in Krippe oder in Tagespflege. Die Tagespflege ist in diesem Fall dem Betreuungsangebot der Krippen gleichgestellt. Der Betreuungsbedarf muss nachgewiesen werden.

Die Stadt Ahrensburg fördert die Tagespflege in Ahrensburg um diese als gleichrangiges Betreuungsangebot zu stärken. Eltern, die sich für eine Tagespflegestelle interessieren können, sofern sie die Bewilligungsvoraussetzungen erfüllen, bei der Stadt Ahrensburg einen Zuschuss zu den Betreuungskosten für Kinder in Tagespflege beantragen.

Wo und wann kann ich Widerspruch einlegen?

Ein Widerspruch gegen einen Bewilligungs- oder Gebührenfestsetzungsbescheid muß schriftlich erhoben oder zu Protokoll gegeben werden beim Fachdienst Kindertageseinrichtungen.

Die Widerspruchsfrist beträgt einen Monat nach Zustellung des Bescheides auf den sich der Widerspruch bezieht. Über den Widerspruch entscheidet der Bürgermeister der Stadt Ahrensburg.

Einen Widerspruch gegen die Sozialstaffel-Einstufung bei Beitragsermäßigungsanträgen kann ebenfalls schriftlich oder zur Niederschrift im Fachdienst Kindertageseinrichtung erhoben werden. Über diesen Widerspruch entscheidet der Kreis Stormarn als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe.

Gibt es Ermäßigungen?

Noch günstiger geht es nur, wenn:

die Geschwisterregelung bei Ihnen greift.

Voraussetzung ist, dass ein Geschwisterkind ebenfalls eine kostenpflichtige Kindertageseinrichtung (Krippe, Kindergarten, Hort oder Tagespflegestelle) mit einem Betreuungsbedarf von wenigstens 12 Stunden in der Woche besucht. Der Elternbeitrag reduziert sich um 70% des Sozialbeitrages für das jüngere Geschwisterkind sofern Sie einen entsprechenden Antrag stellen.

Sie einen Beitragsermäßigungsantrag stellen.

Die Höhe der Ermäßigung hängt von Ihrem Familieneinkommen und den anerkennungsfähigen Kosten ab. Diese müssen Sie nachweisen.

Analog zum SGB XII Sozialhilfe werden Sie in eine Sozialbeitragsstufe eingeordnet, die Ihren regulären Kostenbeitrag prozentual reduziert. Auch hier gilt: Es kommt immer auf den Einzelfall an.

Den Antrag auf Beitragsermäßigung können Sie hier direkt öffnen und ausdrucken.

Zuschuss zur Verpflegungspauschale und anderen Kosten

Die Kosten für das Mittagessen betragen 60 € im Monat.

Wer die 60 € für den Mittagstisch nicht aufbringen kann hat die Möglichkeit, einen Antrag auf Leistungen aus dem Bildungs-und Teilhabepaket zu stellen.

Ein Anspruch auf diese Leistungen besteht nur, wenn man bereits andere Leistungen erhält (Wohngeld, Grundsicherung oder ähnliches). Der Antrag auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket ist bei der zuständigen Leistungsabteilung (z.B. Wohngeldstelle oder Jobcenter) zu stellen.

Muss ich den Platz auch während Erkrankung, Urlaub oder Ferienzeit zahlen?

Der Kindergartenbeitrag der Eltern ist ein Benutzungsentgelt im Sinne des § 6 des Kommunalabgabengesetzes des Landes Schleswig Holstein. Dieses Gesetz regelt, dass die Gebührenpflicht auch dann besteht, wenn die öffentliche Einrichtung nicht durchgehend genutzt wird.

Auf der Grundlage des Kommunalabgabengesetzes ist die Satzung der Stadt Ahrensburg über die Benutzung ihrer Kindertageseinrichtungen und die Erhebung von Elternbeiträgen beschlossen worden.

Die Verpflichtung zur Zahlung des Elternbeitrages besteht für die gesamte Dauer des geschlossenen Betreuungsvertrages für eine Kindertageseinrichtung. Die Verpflichtung zur Zahlung des Elternbeitrages endet erst mit dem Wirksamwerden einer Kündigung.

Mögliche Ausnahmen:

  • Erkrankung des Kindes ab der 5. Kalenderwoche 

  • Freistellung bei Bewilligung einer Kind- oder Eltern- und Kindkur sofern dieses rechtzeitig angezeigt wird.

Was passiert, wenn ich nicht bezahle?

Wenn vergessen, den Kitabeitrag zu überweisen, erinnern wir Sie. Wir senden Ihnen auch gerne einen Vordruck für eine Einzugsermächtigung zu.

Kommen Sie mit der Zahlung der Beiträge länger als einen Monat in Verzug kann Ihr Kind, nach vorheriger schriftlicher Mahnung, vom weiteren Besuch der Kindertageseinrichtung ausgeschlossen werden.

Was passiert, wenn wir umziehen ?

Jede Veränderung des Hauptwohnsitzes Ihres Kindes und jede Veränderung seines tatsächlichen überwiegenden Aufenthaltes sind der Stadt und der Einrichtung die Ihr Kind besucht so früh wie möglich mitzuteilen.

Sofern Sie innerhalb von Ahrensburg umziehen bleibt diese Veränderung ohne Konsequenz.

Wenn Sie und in eine andere Gemeinde ziehen wechselt Ihr Kind auch meist in den dortigen Kindergarten.

Wenn am neuen Wohnort kein bedarfsgerechter Kindergartenplatz zur Verfügung steht, können Sie nach § 25 a Kindertagesstättengesetz (KiTaG) in der neuen Wohnsitzgemeinde einen Antrag für eine Kostenübernahmeerklärung stellen.

Dieser Antrag soll laut Gesetz drei Monate vor dem geplanten Wohnortwechsel gestellt werden. Die neue Wohnsitzgemeinde prüft dann, ob sie Ihnen innerhalb einer angemessenen Frist einen bedarfsgerechten Kindergartenplatz anbieten kann.

Kann sie es nicht wird eine Kostenübernahmeerklärung abgeben und Ihr Kind kann in seinem alten Kindergarten bleiben vorausgesetzt, der Platz wird nicht für ein bevorrechtigtes Ahrensburger Kind benötigt.

Wenn Sie in eine andere Gemeinde ziehen, Ihr Kind aber aus einem wichtigen persönlichen Grund in seinem bisherigen Kindergarten verbleiben soll, müssen Sie ebenfalls drei Monate vor dem geplanten Umzug den Antrag auf Kostenausgleich nach § 25 a KiTaG an Ihrem neuen Wohnort stellen.

Ihre neue Wohnsitzgemeinde prüft, ob die von Ihnen vorgetragenen persönlichen Gründe eine Kostenübernahmererklärung rechtfertigen. Wird Ihrem Antrag stattgegeben kann Ihr Kind in der Ahrensburger Einrichtung bleiben vorausgesetz, der Platz wird nicht für ein bevorrechtigtes Ahrensburger Kind benötigt.

Wenn Sie in ein anderes Bundesland (z.B. Hamburg) ziehen entfällt die gesetzliche Regelung für den Kostenausgleich. Wohnsitzgemeinde und Standortgemeinde der Kita können auf freiwilliger Basis einen Kostenausgleich zahlen.

Wann und wie muss oder kann ich den Betreuungsplatz kündigen ?

Ein Kindergartenjahr läuft analog zum Schuljahr immer vom 1. August eines Kalenderjahres bis zum 31. Juli des Folgejahres.

Unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt Sie den Betreuungsplatz für Ihr Kind erstmals in Anspruch nehmen ist eine Kündigung grundsätzlich nur zum Ende eines Kindergartenjahres, also zum 31.7. möglich.

Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen.

Eine außerordentliche Kündigung innerhalb des Kindergartenjahres ist nur aus einem wichtigen Grund möglich.

Ein wichtiger Grund wäre zum Beispiel ein Umzug. In diesem Fall können Sie unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende den Kindergartenplatz ihres Kindes kündigen.

Kann man einen Zuschuss beantragen?

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es das Kita-Geld. Damit unterstützt die Landesregierung in Schleswig-Holstein Eltern von Kindern bis drei Jahren.

Der § 25 b des Kindertagesstättengesetzes sieht vor, dass Familien einen Zuschuss zu den Betreuungsgebühren erhalten, wenn ihre Kinder in Schleswig-Holstein gemeldet sind und in einer öffentlich geförderten Kindertagesstätte oder von einer öffentlich geförderten Tagespflegeperson betreut werden.

Der Zuschuss hängt von den tatsächlich gezahlten Betreuungskosten ab und kann bis zu 100 Euro betragen.

Für die Antragsbearbeitung ist das Landesamt für Soziale Dienste zuständig. Für weitere Informationen zum Kita-Geld klicken Sie hier.

 

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen auch gerne telefonisch.

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