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Sanierung des Trogs Woldenhorn: Vollsperrung in den Sommerferien soll Bauzeit verkürzen

Die Sanierungsarbeiten am Trog Woldenhorn kommen insgesamt gut voran. Dank des Einsatzes eines beheizten Zeltes während des ersten Bauabschnitts im vergangenen Winter, konnten die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts im März 2026 aufgenommen werden.

Im aktuell laufenden zweiten Bauabschnitt zeigte sich eine unerwartete Herausforderung: Durch eine Bauwerksfuge drang kontinuierlich Wasser in die Baustelle ein. Nach mehreren Lösungsversuchen mit unterschiedlichen Materialien konnte die Ursache nach intensiver Arbeit dauerhaft beseitigt werden. Inzwischen ist die Fuge erfolgreich abgedichtet und die Arbeiten laufen planmäßig weiter.

Der dritte Bauabschnitt soll im Juli 2026 beginnen. Ursprünglich sind die abschließenden Asphaltierungsarbeiten ab Ende November vorgesehen. Da diese Arbeiten jedoch stark von der Witterung abhängig sind, könnte jede Verzögerung in der dritten Bauphase – beispielsweise durch schlechtes Wetter – dazu führen, dass die Baustelle erneut über den Winter bestehen bleiben muss. Dies hätte zur Folge, dass die derzeitige Verkehrsführung mit der Sperrung des Trogarms von und in Richtung Gerhardstraße bis in das Frühjahr 2027 aufrechterhalten werden müsste.

Um die Gefahr einer Verlängerung der Bauzeit und die damit verbundenen zusätzlichen Kosten, zu vermeiden, haben sich die Verantwortlichen für eine konzentrierte Bauphase während der Sommerferien entschieden. Deshalb wird der gesamte Trog Woldenhorn (inklusive aller drei Arme) vom 10. Juli bis zum 9. August 2026 vollständig gesperrt.

Ab dem 10. August bleibt dann der Arm Richtung Bahntrasse bis zum Dezember 2026 gesperrt. Die Durchfahrt vom AOK-Knoten zur Manhagener Allee ist dann wieder in beiden Richtungen geöffnet.

Die Vollsperrung schafft die Möglichkeit, wichtige Arbeiten parallel durchzuführen und vorhandene Synergieeffekte optimal zu nutzen. Ziel ist es, die Asphaltierungsarbeiten noch vor Beginn der Wintermonate abzuschließen und die gesamte Baumaßnahme bereits im Jahr 2026 erfolgreich zu beenden. In den Sommerferien ist das Verkehrsaufkommen erfahrungsgemäß geringer, da viele Menschen im Urlaub sind und weniger Berufs- und Schulverkehr stattfindet. Die Auswirkungen auf den Alltag fallen dadurch deutlich kleiner aus. „Wir wollen dieses Zeitfenster nutzen, um die Arbeiten im Kreuzungsbereich mit den überlappenden abzudichtenden Flächen besser zu koordinieren und die Voraussetzungen für einen Abschluss der Maßnahme noch vor dem Winter zu schaffen.“, so Sönke Gerundt, Leiter des Fachdienstes Straßenwesen bei der Stadt Ahrensburg. Die Stadt Ahrensburg bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung bei diesem wichtigen Infrastrukturprojekt und bittet darum, sich frühzeitig über die verschiedenen Umleitungsmöglichkeiten zu informieren und den gesperrten Bereich weiträumig zu umfahren.


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