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Datum: 18.05.2020

Gemeinsame Presserklärung des Bürgervorstehers Roland Wilde und des Bürgermeisters Michael Sarach zum aktuellen Stand der Corona-Krise in Ahrensburg

Angesichts der Lockerungen der Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens sowie vor dem Hintergrund der anstehenden Feiertage zu Himmelfahrt und Pfingsten äußern sich der Bürgervorsteher Roland Wilde und der Bürgermeister Michael Sarach über die Situation in Ahrensburg.

Die einschneidenden Beschränkungen des privaten und öffentlichen Lebens gegen die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) haben die Ausbreitung des Coronavirus erwartungsgemäß verlangsamt.

Deshalb wurden diese Beschränkungen ab dem 4. Mai 2020 teilweise gelockert, um wieder etwas Normalität in den Alltag zu bringen. Schulen und Kindertageseinrichtungen nahmen im Notbetrieb ihren Betrieb wieder auf. Auch die Spielplätze wurden unter Auflagen geöffnet und der Einzelhandel wurde weitestgehend wieder zugelassen.

„Alle Ahrensburger* innen haben durch ihr diszipliniertes Verhalten bei der Einhaltung der ausgesprochenen Einschränkungen und der Beachtung der empfohlenen Hygieneregeln zu diesem Erfolg beigetragen. Für diesen einzigartigen Gemeinsinn gilt allen Beteiligten unser Dank“, fassen Bürgervorsteher Roland Wilde und Bürgermeister Michael Sarach den günstigen Verlauf der Ansteckungskurve zusammen.

„In den letzten Wochen hat unsere Stadt eine unaufhaltsame Gemeinschaft erlebt, die geprägt war von großem Zusammenhalt, von Solidarität und gelebter Nachbarschaft. Das stimmt uns auch für die kommenden Wochen und Monate zuversichtlich“, äußern sich beide optimistisch.

„Unsere Hoffnung ist es, dass sich alle Ahrensburger*innen auch weiterhin an Tatsachen und Fakten orientieren. Eine Demokratie braucht Kritik und lebt von einer kritischen Öffentlichkeit. Wir sind zuversichtlich, dass die Debatte über die einschränkenden Maßnahmen nicht von denjenigen bestimmt wird, die mit realitätsfremden Thesen an die Öffentlichkeit treten.“, erklären beide ihren Standpunkt anlässlich der aktuellen Diskussion über Verschwörungstheorien.

Ab dem 18. Mai 2020 sollen alle Einrichtungen, zum Teil mit Auflagen, wieder öffnen dürfen. Die Betreiber müssen allerdings Hygienekonzepte erarbeiten, um z.B. sicherzustellen, dass Kunden oder Besucher jederzeit den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten können.

Diese Lockerungen kommen pünktlich zu den anstehenden Feiertagen. Himmelfahrt und Pfingsten sind erfahrungsgemäß Anlässe, bei denen man sich in der Öffentlichkeit trifft und gemeinsam die Freizeit verbringt.

„Wir hoffen, dass diese schrittweisen Lockerungen vor den anstehenden Feiertagen nicht zu einer zweiten Infektionswelle führen und neue Einschränkungen mit sich bringen. Bitte beachten Sie trotz des günstigen Verlaufs der Ansteckungskurve des Coronavirus und der neu gewonnenen Freizügigkeit die allgemeinen Verhaltensregeln. Himmelfahrt und Pfingsten können den bisher günstigen Verlauf der Ansteckungskurve gefährden. Das muss auf jeden Fall vermieden werden“ so der dringende Apell von Bürgervorsteher Roland Wilde und Bürgermeister Michael Sarach an die Öffentlichkeit. „Halten Sie bitte Abstand und beachten Sie das Mund-Nasen-Bedeckungsgebot.“

„Unser besonderer Dank gilt denen, die im Gesundheitswesen und in der Pflege bis an die Grenze ihrer Kräfte gehen. Ebenso denen, die im Bereich der Versorgung und Entsorgung dafür gesorgt haben, dass es auch in Zeiten der besonders einschneidenden Beschränkungen an Nichts gefehlt hat. Nicht zuletzt auch allen Ehrenamtlichen, die das Gemeinwesen in dieser außergewöhnlichen Zeit aufrecht gehalten haben.“

Dem Einzelhandel wünschen Bürgervorsteher Roland Wilde und Bürgermeister Michael Sarach nach dieser außergewöhnlichen Zeit gute Geschäfte.

Mit einem weiteren Appell beenden beide ihr aktuelles Fazit: „Unterstützen Sie, liebe Ahrensburger*innen, unseren örtlichen Handel und unsere örtliche Wirtschaft. Ihr Einkaufsverhalten trägt in jedem Fall dazu bei, den örtlichen Einzelhandel zu stärken und am Leben zu halten. Ihr Einkaufsverhalten sorgt dafür, dass unsere Stadt bunt und lebendig bleibt“.

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